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Pädagogische Arbeit

Einblick in unsere pädagogische Konzeption

In der Krippe spielen und lernen die Kinder unter 3 Jahren, ausgehend von ihren Entwicklungsbedürfnissen weitgehend in ihrer festen Gruppe. Wir arbeiten nach dem pädagogischen Ansatz der offenen Arbeit. Die Kinder gehören einem festen Gruppenverband mit Bezugserziehern an. Ihre Spiel-und Lernmöglichkeiten erstrecken sich jedoch auf das ganze Haus und das Außengelände.

Wir möchten, dass . . .

  • die Kinder über ein positives Selbstkonzept verfügen
  • die Kinder sich in ihrer jeweiligen Entwicklungsstufe ernst genommen fühlen
  • die Kinder erleben, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden
  • die Kinder uns als Entwicklungshelfer und liebevolle Begleiter erleben
  • die Kinder erleben, dass ihre Stärken und nicht ihre Schwächen im Vordergrund stehen
  • die Kinder lernen Verantwortung für sich und andere zu übernehmen
  • die Kinder mitbestimmen dürfen und ihre Wirksamkeit spüren
  • die Kinder voller Neugier auf Neues zugehen können
  • die Kinder Spaß und Freude an ihrem Tun haben
  • die Kinder eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Kost erhalten


Leitbild

Die Grundlage unseres Handelns bilden die Rechte des Kindes in der UN-Kinderrechtskonvention, die gesetzlichen Vorschriften des SGBVIII, das Kindertagesstättengesetz Rheinland-Pfalz und die Bildungs-und Erziehungsempfehlungen Rheinland-Pfalz. Wir wollen jedes einzelne Kind in seiner Situation annehmen und als eigenständige Persönlichkeit wertschätzen. Ausgehend von seinen individuellen Ressourcen und Bedürfnissen begleiten, fordern und fördern wir die ganzheitliche Entwicklung des Kindes. Die Lebenswelt der uns anvertrauten Kinder unterliegt einem stetigen Wandel. Unser Ziel ist es die Kinder zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Lebenssituationen zu befähigen. Grundvoraussetzung dafür ist eine positive Atmosphäre, in der kontinuierliche und stabile Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen aufgebaut werden können. In der Geborgenheit, Orientierung und Gemeinschaft erfahren wird. Wir gestehen den Kindern eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Zusammenlebens zu. Wie die Kinder sollen sich auch die Eltern in unserer Einrichtung wohl und angenommen fühlen. Wir ergänzen und unterstützen die Eltern in Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder.

Rahmenbedingungen

Wir sind eine Kindertagesstätte in Trägerschaft der Ortsgemeinde Laubenheim, Zuordnungsgemeinde ist Dorsheim. 65  24 Genehmigte Plätze davon Kinder unter 3 Jahren in Krippe und Nestbereich Wir bieten für die 44+10 Ganztagskinder ein frisch zubereitetes kostenpflichtiges Mittagessen an. Innerhalb unserer offenen Arbeit haben wir vier altershomogene und geschlechtsgemischte Stammgruppen für Kinder von 3 Jahren bis Schuleintritt. Pädagogisches Personal 12 Fachkräfte mit unterschiedlicher Wochenarbeitszeit und Ausbildung 1 Sprachförderkraft(Landesprogramm) 1 Hauswirtschaftskraft im Küchenbereich 2 Hauswirtschaftskräfte im pädagogischen Bereich 1 Auszubildende in der dualen Ausbildung.

 

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Die Eingewöhnung der neuen Kinder in unsere Einrichtung

Grundsätzlich gilt:

  • Pro Tag möglichst nur einen neuen Schritt wagen
  • Der nächste Schritt erfolgt erst, wenn der vorherige akzeptiert wurde
  • Jeder nächste Tag/jeder nächste Schritt wird stets gemeinsam besprochen
  • Das Kind sollte in der Eingewöhnungszeit möglichst noch nicht während der gesamten Öffnungszeit die Einrichtung besuchen
  • Die Eingewöhnung umfasst durchschnittlich einen Zeitraum von 15-20 Einheiten/ Werktage. Wird das Kind oder die Bezugserzieherin während der ersten Woche krank, verlängert sich die Eingewöhnung um die Dauer der Krankheit

Rolle der Eltern/Verhaltenshilfen

  • Verhalten Sie sich passiv, d.h. drängen Sie ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen
  • Akzeptieren Sie immer, wenn Ihr Kind Ihre Nähe sucht
  • Ergreifen Sie keine Initiative, Ihr Kind zu beschäftigen
  • Spielen Sie nicht mit anderen Kindern, lesen, stricken Sie nicht. Bitte schalten Sie Ihr Handy aus!
  • Sprechen Sie jeden Schritt mit der Bezugserzieherin ab und halten Sie sich im Interesse Ihres Kindes an Absprachen und Zeiten.

Und bitte haben Sie Geduld. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und die Zeit, die Sie jetzt investieren, hilft ihrem Kind einen positiven Übergang zu erleben, der ihm auch spätere Übergänge z.B. in der Schule erleichtern wird.

Hinweise für Eltern oder Bezugspersonen

Für Ihr Kind beginnt mit der Eingewöhnung eine neue Lebensphase. Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kindertagesstätte bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung.
Jetzt erlebt es:

  • einen Wechsel der vertrauten Personen
  • einen veränderten Tagesablauf
  • eine neue Umgebung
  • viele neue Eindrücke

Dazu braucht es:

  • Zeit von Ihnen
  • Die Begleitung einer vertrauten Person
  • Vertrauen

Ein Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin zeigt deutlich die Elternbeteiligung am Eingewöhnungsprozess ihrer Kinder auf. Kinder, die kaum bzw. nicht von ihren Eltern bei der Eingewöhnung unterstützt werden, wiesen deutlich erhöhte Fehlzeiten wegen Erkrankungen, Entwicklungsrückstände und Unsicherheiten in ihren Beziehungen zu den Eltern auf. Diese Erfahrungen können wir aus der Praxis bestätigen.

Ziel einer gelungenen Eingewöhnung muss es sein, in Zusammenarbeit  mit den Eltern, dem Kind das vertraut werden mit der neuen Umgebung und den Aufbau einer Beziehung zu der Erzieherin zu ermöglichen. Erst wenn die Erzieherin von dem Kind als weitere Bindungsperson erlebt und angenommen wird, kann von einer  gelungenen Eingewöhnung gesprochen  werden.

 

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Kinderrechte in der Kindertagesstätte Laubenheim

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